Myanmar Cyclone Update

Update unseres Partners AMURT zur Wirbelsturm-Katastrophe in Birma:

Die Arbeitsbedingungen sind aufgrund der Restriktionen der birmesischen Militärregierung sehr schwierig. Die internationalen Hilfsorganisationen stehen in den Startlöchern und warten auf die notwendigen Genehmigungen, um ihre Hilfstätigkeiten aufzunehmen.

Trotz all dieser Widrigkeiten konnte AMURT bereits die Verteilung erheblicher Mengen an Nahrungsmitteln in der betroffenen Delta-Region organisieren! Wir haben bis jetzt LKWs in die schwer beschädigte Kungyangon Region drei Stunden südwestlich von Yangon City geschickt. Die verteilten Pakete mit Grundnahrungsmitteln kamen den betroffenen Haushalten und der mittelgroßen Gemeinde Twa Chaung zugute.

Unsere Assessment Teams sind aus dem Dedaye Bezirk und dem Kyaklat Bezirk zurückgekehrt, wo sie weitere 14 Gemeinden identifiziert haben, die dringend Unterstützung benötigen. Die Situation im Pyapon Bezirk muss noch erkundet werden! Das UN Nahrungsmittel-Programm kann nur 30 % der notwendigen Menge zur Verfügung stellen! Große Teile der Bevölkerung haben bis heute noch keinerlei Hilfe bekommen!

Währenddessen haben unsere Freiwilligen die Nahrungsmittel-Pakete für die LKWs gepackt, die heute Nacht und in den nächsten Tagen losfahren werden! Alle Nahrungsmittel (Reis, Hülsenfrüchte, Speiseöl, Sirup und Salz) werden in Großpackungen eingekauft und müssen in Beutel für einzelne Familien verpackt werden.

Wir haben Geldmittel für 75 LKW-Ladungen erhalten. Der Transport in die Delta-Region hat sich als schwierig herausgestellt. Wir müssen Boote mieten, um die überfluteten Siedlungen zu erreichen. Aus Sicherheitsgründen schicken wir höchstens zwei LKWs gleichzeitig los. Wir bekommen “Polizei”-Geleit und ca. 25 Sicherheitsbedienstete für jeden Transport. Nur Birmesen können den Transport begleiten. Ausländer müssen in der Stadt zurückbleiben.

Die täglichen, heftigen Monsun-Regenfälle belasten die vertriebenen Familien sehr, da ihre Unterkünfte zerstört wurden oder nicht mehr bewohnbar sind. Mehr Hilfsgüter werden benötigt. Wir bitten um Ihre Unterstützung, damit wir unseren Brüdern und Schwestern in Not weiterhin helfen können.